KLEINE LESERBRIEFE AN DIE POLITIK – Ende gut, alles gut oder aller Anfang ist schwer

An sich sollte man traditionell mit einem Pack gut gemeinter Vorsätze ins neue Jahr starten. Mindestens einen diktiert uns schon die Bundesregierung an dieser Stelle, gemäß dem Budgetbeschluss heißt es vor allem Sparen. Ob dieser Vorsatz ein bedingungslos guter ist und ob sich seine Erfüllung alle leisten können, bleibt umstritten.

Der Staatshaushalt selbst geht bei Kürzungen und Maßnahmen mit gewohnt feigem Vorbild voran. Die wirklich heißen Eisen wurden nur mit Zurückhaltung oder gar nicht angegriffen, man will es sich weder mit den Mächtigen, noch mit der Kollegschaft verscherzen. Stattdessen setzt man unter Anderem auf die Summierung von Peanuts und verzichtet dabei auch gleich auf soziale Treffsicherheit. Um so schwächer das Glied, um so schwächer sein Widerstand, scheint das Motto zu sein.

Vielleicht schafft es ja der eine oder andere Privathaushalt dem Stil der Obrigkeit zu folgen, streicht den Kindern Taschengeld und Weihnachtsgeschenke, verweigert den Alten Pflege und Unterstützung, während man selbst täglich rauchend in der Kneipe sitzt und auf Pump Runden schmeißt.

Die Wehrlosen zu schröpfen scheint wieder christilich sozial zu sein und sich diesbezüglich in gemütlicher Akzeptanz zu üben, scheint die Tugend der Sozialdemokratie. Na dann, frohes neues Jahr!

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