Auschwitz unvergessen

„Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.“
(Theodor W. Adorno [Philosoph]: Erziehung nach Auschwitz).

Heute gedenken wir der vor 65 Jahren stattgefundenen Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee. Der Name Auschwitz steht für das Ungeheuerliche schlechthin und verdeutlicht wozu Menschen fähig sind. Dieses Menschheitsverbrechen übersteigt jegliche Vorstellungskraft und ist Ausdruck für den Rückfall in die Barbarei in aufgeklärter Zeit.

Im Vernichtungslager wurden 1,1 Millionen Menschen ermordet, wovon die meisten Juden und Jüdinnen waren. Insgesamt fielen sechs Millionen Menschen der nationalsozialistischen Herrschaft zum Opfer. Der industriell organisierte Massenmord entmenschlichte und entwürdigte die zum Tode bestimmten Personen – sie hörten auf Menschen zu sein. Ihnen wurde das Recht zu existieren aberkannt. Geboren worden zu sein war das einzige Vergehen. Die Shoah bleibt in dieser Dimension unvergleichlich und singulär.

Als ewiges Mahnmal bleibt Auschwitz Symbol menschlicher Abgründe und deshalb unvergessen!

in Gedenken,
das ÖH Uni Graz Vorsitzteam Jacqueline Vlay, Christiane Mörth und
Cengiz Kulac

Für den Text verantwortlich: David Kriebernegg

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